Ein Praktikum in Tansania – Bericht von Sabrina

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Hallo liebe Freunde und Förderer,

Dieses Jahr war ein ganz besonderes Jahr, denn wir konnten Sabrina in ihrem Vorhaben ein Praktikum in Tansania zu machen, unterstützen und sie direkt begleiten. Nach ihrem Aufenthalt von Februar bis August 2018 hat sie noch einige ihrer Eindrücke niedergeschrieben, die wir hier an dieser Stelle mit euch teilen dürfen. Vielen Dank Sabrina! 🙂



Hallo,

mein Name ist Sabrina Hauel. Ich studiere Soziale Arbeit an der TH Köln und habe mein Praxissemester, zur staatlichen Anerkennung, bei Good Hope in Moshi, absolviert.

Diese großartige Erfahrung habe ich auch Aktion Vorwärts zu verdanken, die mich in ihr unterstütztes Projekt Good Hope geführt hat. Sowohl in der Vorbereitungszeit als auch in der Praxisphase haben sie mir alle Fragen beantwortet und mich begleitet. Unsicherheiten, Befürchtungen, sowie Rahmenbedingungen konnte ich daher schnell beseitigen und klären.

Good Hope ist ein wunderbar herzliches Projekt, in dem jede Idee umgesetzt werden kann und Motivation und Engagement viel bewirken. Eigene Initiative ist dabei der Schlüssel zu den möglichen, großen Leistungen.

Ich habe mir für meine Zeit bei Good Hope viel vorgenommen und wurde nicht enttäuscht. Dank der Vermittlung von Aktion Vorwärts ist es mir sogar möglich gewesen in der Nähe des Projekts, in Moshis Vorort Majengo, zu leben. Meine sozialarbeitende Ansprechpartnerin vor Ort, Oliver, stellte somit einen Teil meiner temporären Familie dar, was mir ermöglichte einen deutlich tieferen Einblick in das Land, die Kultur und die Menschen zu erhalten.

Meine Aufgaben umfassten: Unterricht an der Schule (Health Care, Empowerment, Kreativstunden), Hausbesuche in den umliegenden Dörfern mit dem Schwerpunkt gesundheits-/ und psychosozialer Beratung, Veranstaltung von Nachmittagsprojekten in der Schule und/oder Majengo, die Kommunikation mit den Sponsoren, Koordination der Volontär*innen im Projekt, Gestaltung von Fundraisingevents und außerschulische Projekte mit den Schüler*innen. Generell ist vor Ort vieles unter einfachen Bedingungen möglich- der eigenen Kreativität stand nie etwas im Weg. So haben wir zum Beispiel: Verschönerungsprojekte der Schule umgesetzt, einen eigenen Spendenlauf mit den Schüler*innen; eine Schnitzeljagd zwecks Teambuilding; Motto-Tage zum Wissensabfragen/- festigen; sowie Spendenabende, mit den Schüler*innen, innerhalb Majengos, durchgeführt.

Neben diesen Aufgaben galt es kulturelle Kompetenzen auszubauen und sich von dem Leben vor Ort führen lassen. „Führen lassen“ trifft es dabei auf den Punkt, da es häufig nötig gewesen ist, Momente und Situationen als solche anzunehmen und auszuhalten. Dies war zugegebenermaßen nicht immer leicht, aber rückwirkend betrachtet das größte Geschenk meiner Zeit. Ich bin mit vielen Klarheiten und Erkenntnissen aus dieser Zeit zurück nach Deutschland gekommen. Es ist mir möglich geworden, meine Persönlichkeit zu festigen und eine professionelle Haltung zu entwickeln.

Danke Aktion Vorwärts und Good Hope für diese aufregende Zeit!

Sabrina

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